« GRID, XSL-Tipps, Weblication Core und Neuerungen

Mobile Web Applications

Dank der ständig wachsenden Technik  müssen sich die Unternehmen und IT-Spezialisten regelmäßig neuen Herausforderungen stellen. Die Schwierigkeit diese zu bewältigen ist in der Regel geringer als sie rechtzeitig zu erkennen. Das Phänomen „mobiles Web” ist eine dieser schwierigen aber nicht unlösbaren Aufgaben. Immer mehr Smartphones und Tablet PC finden ihre Anwender bei Kunden und Unternehmern daher ist es als Webentwickler unumgänglich die Möglichkeiten der technischen Umsetzung kennen zu lernen. Denn wer hier den Einstieg verpasst kann schnell in den Hintergrund geraten. Selbst banale Dinge, wie die Gestaltung günstiger Roll-Up Displays wird in greifbarer Zukunft über das mobile Web realisierbar sein.

Faktoren für Mobile Web Application

Als Webentwickler und Anwender ist es vorrangig wichtig zu wissen, wie bedeutsam das mobile Web in die sozialen Netzwerke der User integriert ist. Neben den bekannten Community-Plattformen werden immer häufiger Werbeflächen und Intro-Sequenzen auf Handy-Displays optimiert. Statistiken zeigen, dass 50% aller Smartphone-Besitzer schon einmal online einkaufen gewesen sind. Der Bereich des Online-Shoppings ist somit nicht zu unterschätzen und könnte in den kommenden Jahren das gewöhnliche Webshopping auf den Kopf stellen.

Zusätzlich sollte man wissen, dass das neu gestartete HTML5 viele Anwendungen bereit stellt, die dem mobilen Web sehr ähnlich sind.

Umsetzungsmöglichkeiten für mobile Endgeräte

Fachkräfte haben verschiedene Varianten herausgearbeitet, die für mobile Endgeräte umgesetzt werden können. Hier werden drei der wichtigsten App-Strukturen kurz vorgestellt:

Das Native Mobile App wird für ein bestimmtes Handybetriebs-System  entwickelt und kann somit die wichtigsten Funktionen des Endgerätes voll ausnutzen. Diese Applikationen können nach Einwilligung des Benutzers auf die Daten im Smartphone zugreifen und diese verwalten. Das einzige Problem hierbei liegt in der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit, denn ein Nativ Mobile App ist Geräte-spezifisch programmiert und muss für jeden Handytypen angepasst werden. Sie sind sehr aufwendig und daher nur selten in den bekannten AppStores zu finden.

Die Mobile Web App ist im Grunde die mobile Variante der eigenen Webseite. Sie wird allerdings nur über den Webserver ausgeliefert und basiert aus diesem Grund auf HTML, Handheld-CSS und JavaScript. Der Vorteil von Handheld-CSS liegt in der schnellen Umsetzbarkeit und dem einfachen Einbau. Weil aber der gesamte Code geladen wird und die Bilder auf dem Handy dennoch die volle Größe aufweisen, können die Inhalte nicht vernünftig für mobil optimiert präsentiert werden. Daher ist es immer besser für wichtige Seiten ein eigenes mobiles Template zu entwerfen. Denn damit können auch reduzierte Inhalte präsentiert werden und Schlüsselseiten oder nicht optimierbare Seiten aus der Desktop-Anzeige werden durch Alternativseiten in der mobilen Ansicht ersetzt. Trotz der aufwändigen Umsetzung ist dies eine schlanke und effektive Option um eine Homepage für ein mobiles Endgerät optimiert zu präsentieren.

Die letzte Form der neuen Applikationen nennen sich „Hybride Lösungen”. Diese Lösungen sind für die Verknüpfung von Java Script mit CSS und HTML werden häufig konfiguriert, um eine mobile Webpräsenz zu optimieren. Der Vorteil hier, man kann die integrierten Handyfunktionen voll nutzen. Ihre Programmierung muss auf das jeweilige Betriebssystem abgestimmt sein, was wiederum einen hohen Aufwand erfordert.

Aktuelle Statistiken zeigen, dass die aktuelle Entwicklung vielmehr in die Richtung Web App geht. Die Fortschritte und App-Updates werden den Usern wichtige Geschäftsaufgaben erleichtern. Dank den Apps eröffnet sich für die Unternehmen eine attraktive Werbetechnik, die sich in naher Zukunft fest etablieren wird.


Schreibe einen Kommentar zu Mobile Web Applications




Impressum - Weblication Tipps